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VO Ausgewählte Methoden (175 Karten)

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Was misst das Cohens d?
Standardisierte Effektgröße

  • Cohens d relevant für alle Mittelwertsvergleiche zwischen zwei
  • (unabhängigen oder abhängigen) Gruppen
  • Kann aus Gruppenmittelwerten, Standardabweichungen und ns oder aus der t-Statistik des t-Test berechnet werden (wird nicht von SPSS ausgegeben)


Cohens d gibt den Abstand zweier Verteilungen in Einheiten ihrer
gemeinsamen Standardabweichung an

Annahmen: Normalverteilung, Homogenität der Varianzen (t-Test !!!)
Tags: Cohens d, Effektgröße
Quelle: VO06
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Was sind die Annahmen für Cohens d?
Wie wird Cohens d für abhängige bzw. unabhängige Stichproben berechnet?
Annahmen: Normalverteilung, Homogenität der Varianzen (t-Test !!!)

Cohens d gibt den Abstand zweier Verteilungen in Einheiten ihrer
gemeinsamen Standardabweichung an


Tags: Cohens d, Effektgröße
Quelle: VO06
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Wann spricht man bei Cohens d von einem kleinen, mittleren oder großen Effekt?
Faustregeln und Richtlinien zur Einschätzung der Größe eines Effekts (Cohen, 1988)
Tags: Cohens d, Effektgröße
Quelle: VO06
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Wie erfolgt die Berechnung des Cohens d für folgendes Beispiel - Welche Berechnungsschritte sind notwendig?

- Was bedeutet ein Ergebnis vom Cohens d von 1.83?
Standardabweichung wird auf das gleiche Maß gebracht und diese werden dann verglichen.

Analyse (t-Test für abhängige Daten) hat gezeigt, dass Veränderung hochsignifikant war – Größe des Effekts?
- Unserer Effekt war signifikant – aber wie groß ist denn der Effekt?
- Korrelation von 0,66 – Pre- und Post-Testwerte
- T-Wert und N wird zur Berechnung noch benötigt.



Dann muss die Berechnung des Cohens d manuell durchgeführt werden (in SPSS ist das Cohens d nicht implementiert.)


1,83 – sehr großer Effekt / auch 1,51 ist noch ein sehr großer Effekt.
Um keine Über – oder Unterschätzungen von Effekten zu haben, sollte die Formel mit den unabhängigen Designs verwendet werden.

Tags: Cohens d, Effektgröße
Quelle: VO06
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Welchen Einfluss hat r auf die Berechnung des Cohens d?
Wenn r > .5, ist d der Differenzwerte größer als d in Metrik unabhängiger Stichproben (bei r = .5 idente Ergebnisse; ansonsten kleiner)

Beispiel:


In Messwiederholungsdesigns sollte d in der Metrik unabhängiger Stichproben berechnet werden (vgl. Dunlap et al., 1996) ansonsten droht Über- oder Unterschätzung von Effekten und Vergleiche mit Untersuchungen mit unabhängigen Designs (VG vs. KG) werden erschwert
Tags: Cohens d, Effektgröße
Quelle: VO06
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Welche anderen Indizes werden ähnlich berechnet wie Cohens d?
Neben Cohens d existieren noch weitere verwandte Indizes, die ähnlich berechnet werden: z.B. Hedges g, Glass Δ.
- Cohens d vermutlich am meisten verwendet
Tags: Cohens d, Effektgröße
Quelle: VO06
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Wie ist der Zusammenhang zwischen r und d?
r kann zudem in Cohens d umgerechnet werden und umgekehrt

Korrelative Herangehensweise und die Analyse von Mittelwertsunterschieden im allgemeinen linearen Modell (ALM) eigentlich dasselbe

(Hintergrund: Korrelationen (Zusammenhangshypothese) können als Mittelwertsunterschiede (Unterschiedshypothese) formuliert werden und umgekehrt)
Tags: Cohens d, Effektgröße, r
Quelle: VO06
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Wann spricht man bei r von einem kleinen, mittleren oder großen Effekt?
Faustregeln und Richtlinien zur Einschätzung der Größe eines Effekts: Cohen (1988), Lipsey und Wilson (2001)


  • Lipsey und Wilson (2001) argumentieren, dass Angaben Cohens nicht korrekt - Umrechnung von d nach r ergibt Benchmarks von .10, .24, .37
  • Um konsistent zu sein, können auch schon kleinere Koeffizienten als von Cohen angenommen für mittlere und große Effekte stehen
Tags: Cohens d, Effektgröße, r
Quelle: VO06
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Zur Frage:
Wie groß sind Prä/Post-Differenzen, wie stark unterscheiden sich die Gruppen zu T1 und T2?

Was muss untersucht werden?
Was zeigen die SPSS Ausdrucke?

Betrachtet werden Eta2 als auch Cohens d.

Zu 1. SPSS Ausdruck - Tests der Innersubjekteffekte:
Partielles Eta2: addiert sich nicht auf 100% (> 100%) !
Zeit 87% der Varianz, Wechselwirkung 32%
Eta2 :
QSTotal_Innersubjekt = QSZeit + QSZeit * Behandlung + QSFehler(Zeit) = 11873.699
Zeit 82%, Wechselwirkung 6% (Wenn man auf die Partialisierung verzichtet hat man nur mehr ein Fünftel des Effekts!)

Zu 2. SPSS Ausdruck - Tests der Zwischensubjekteffekte:
Partielles Eta2: Behandlung 3% der Varianz
Eta2 :
QSTotal_Zwischensubjekt = QSBehandlung + QSFehler = 6012.600
Behandlung 3%
Partielles Eta2 und Eta2 sind hier wieder ident (nur ein Faktor in den Zwischensubjekteffekten)

Cohens d (berechnet mittels t-Tests):
Um die Effektivität der beiden Behandlungsarten im Pre-Post zu betrachten. Cohens d ist anschaulicher als Eta.
  • Baseline-Testung CBT vs. CBT + Med: d = -0.37 (p = .057)
  • Post-Testung CBT vs. CBT + Med: d = 0.78 (p < .001)
  • CBT Prä/Post: d = 1.51 (p < .001) (Starker Effekt)
  • CBT + Med Prä/Post: d = 2.74 (p < .001) (fast um 3-fache Standardabweichung besseres Ergebnis)

Effekt Prä/Post in CBT + Med deutlich größer als in CBT allein
Tags: Cohens d, Effektgröße, Eta, partielle Eta
Quelle: VO07
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Inwiefern können OR und RR als Effektmaße verwendet werden?
Inwiefern können diese in andere Effektmaße überführt werden?
  • OR und RR können ebenfalls als Effektmaße herangezogen werden
  • Sie erlauben direkte Quantifizierung der Größe von Zusammenhängen und sind auch direkt anschaulich
  • OR: Faktor, um den sich die Chancen eines Ereignisses in einer Gruppe gegenüber einer anderen Gruppe erhöhen/erniedrigen
  • RR: Faktor, um den die Auftrittswahrscheinlichkeit (Inzidenz) eines Ereignisses durch Vorhandensein eines Risikofaktors erhöht/erniedrigt wird
  • d, r und OR können ineinander umgerechnet werden - Anschaulichmachung kleiner/mittlerer/großer Effekte

OR und d
  • Faustregeln zur Einschätzung der Größe eines Effekts (Cohen, 1988) gemäß der Umrechnung von d zu OR
  • Referenzwerte nur für dichotome Variablen gut anwendbar
  • In logistischer Regression ist ebenso OR das Zusammenhangs- und Effektmaß  - obige Referenzwerte sind für kontinuierliche Prädiktoren nicht geeignet

RR und NNT
  • RR kann nicht wie OR umgerechnet werden
  • Eine damit zusammenhängende Effektgröße ist aber Number Needed to Treat (NNT; Anzahl der notwendigen Behandlungen)
  • NNT = Anzahl jener Patienten, die mit Behandlung A behandelt werden müssen, damit gegenüber Behandlung B ein Patient mehr das gewünschte Therapieziel erreicht (komparative Maßzahl)
Tags: Cohens d, Effektgröße, NNT, odds ratio, risk ratio
Quelle: VO07
Kartensatzinfo:
Autor: coster
Oberthema: Psychologie
Thema: Statistik
Schule / Uni: Universität Wien
Ort: Wien
Veröffentlicht: 21.06.2013
Tags: Tran, SS2013
 
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